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<title>Magdalenenberg</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Magdalenenberg</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Der <b>Magdalenenberg</b> ist ein <a href="Eisenzeit" title="Eisenzeit">eisenzeitlicher</a> <a href="H%C3%BCgelgrab" title="Hügelgrab">Großgrabhügel</a> und liegt etwa <span style="border-width:0px; padding:0px; margin:0px;">740 <abbr title="Meter über Normalnull">m ü. <a href="Normalnull" title="Normalnull">NN</a></abbr></span> am südwestlichen Rand des Waldgebiets Laible auf dem Stadtgebiet von <a href="Villingen-Schwenningen" title="Villingen-Schwenningen">Villingen-Schwenningen</a>, etwa zwei Kilometer südwestlich des Stadtzentrums von Villingen. Großräumig gehört das Gebiet zur Ostabdachung des <a href="Schwarzwald" title="Schwarzwald">Schwarzwaldes</a>. Der Magdalenenberg ist mit einem Volumen von 33.000 <a href="Kubikmeter" title="Kubikmeter">Kubikmetern</a> einer der größten <a href="Hallstattzeit" title="Hallstattzeit">hallstattzeitlichen</a> <a href="Grabh%C3%BCgel" class="mw-redirect" title="Grabhügel">Grabhügel</a> Mitteleuropas.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Nach <a href="Dendrochronologie" title="Dendrochronologie">dendrochronologischen</a> Untersuchungen der Zentralgrabkammer wurde der Hügel, der ehemals einen Durchmesser von 102 Metern und eine Höhe von ca. 8 Metern besaß,<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> um 616 v. Chr. aufgeschüttet. Über die hier bestattete Person und die bestattende Gemeinschaft ist wenig bekannt. Eine 2024 veröffentlichte <a href="ADNA" title="ADNA">aDNA</a>- und Isotopenstudie weist jedoch enge biologische Verbindungen zwischen dem Magdalenenberg und späteren Elitegräbern des Neckarraums nach, u. a. eine Drittgrad-Verwandtschaft zwischen der reich ausgestatteten Frau MBG009 (Magdalenenberg) und HOC003 (Eberdingen-Hochdorf) sowie fernere Verwandtschaften, die MBG017 (Zentralgrab) mit HOC004 verbinden; dies wird als Teil eines überregionalen Elitenetzwerks interpretiert.<sup id="cite_ref-NHB2024_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-NHB2024-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mehrere frühe Bestattungen (u. a. MBG004, MBG016 und das Zentralgrab MBG017) zeigen zudem genetische Affinitäten südlich der Alpen (Norditalien), was im Kontext transalpiner Kontakte der frühen Hallstatt-Elite diskutiert wird.<sup id="cite_ref-NHB2024_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-NHB2024-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als zugehörige Siedlung wurde häufig eine befestigte Anlage auf einer Bergzunge beim Zusammenfluss von <a href="Kirnach_(Brigach)" title="Kirnach (Brigach)">Kirnach</a> und <a href="Brigach" title="Brigach">Brigach</a>, heute Kapf genannt (<a href="Keltische_Siedlung_Kapf" title="Keltische Siedlung Kapf">Keltische Siedlung Kapf</a>), vermutet, was jedoch nach jüngerem Forschungsstand als unsicher gelten muss.
In den Jahrzehnten nach der Erstbestattung wurden in und um den Hügel mindestens 126 weitere Gräber angelegt, die allesamt in die eisenzeitliche Hallstattkultur (Ha D1) datieren. Wenige Jahrzehnte später wurde das Fürstengrab <a href="Grabraub" title="Grabraub">geplündert</a>, wie sich anhand der noch erhaltenen Grabräuberspaten und Schäden am Fundgut nachvollziehen lässt. Die Belegung hatte zu dieser Zeit wohl bereits geendet.
</p><p>Unter dem Namen Kreuzbühl wurde der Hügel im Salemer Rodel von 1320, überliefert in einer Abschrift von 1465, erstmals erwähnt. Auf einer Karte von 1610 ist ein „Maria magdalenen creitz“ auf dem Hügel eingezeichnet, eine Belagerungsskizze von 1704 zeigt an dieser Stelle ein <a href="Lothringer_Kreuz" class="mw-redirect" title="Lothringer Kreuz">Lothringer Kreuz</a>. 1633 gestand eine Bürgerin unter dem <a href="Peinliche_Befragung" title="Peinliche Befragung">peinlichen Verhör</a> (d. h. Folter), auf dem Hügel mit dem Teufel unter dem Namen „Cäsperlin“ getanzt zu haben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Erforschung">Erforschung</h2></div>
<p>Der ehemalige Villinger Amtsrichter Heinrich Könige wies 1887 den Direktor der Großherzoglichen Altertumshalle in Karlsruhe, <a href="Ernst_Wagner_(Arch%C3%A4ologe)" title="Ernst Wagner (Archäologe)">Ernst Wagner</a>, darauf hin, dass sich „auf dem Magdalenenhügel beim Läuble auf der Höhe […] ein Grabhügel“ befände. Wagner reiste daraufhin nach Villingen und legte einen Grabungsschnitt an, der ihn von der künstlichen Beschaffenheit des Hügels überzeugte.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Drei Jahre später, im Jahr 1890, begann die <a href="Ausgrabung" title="Ausgrabung">Grabung</a> unter Leitung des Villinger Oberförsters Hubert Ganter. Die Ausgräber kesselten den Hügel, d. h., sie gruben sich von der Spitze in die Tiefe voran, um lediglich die Hügelmitte zu untersuchen. Dabei stießen sie auf die Überreste des Fürstengrabes, die Aufschluss über die ehemals reiche Ausstattung gaben (u. a. Reste eines vierrädrigen Wagens). Aufgrund der Plünderung in früheren Zeiten blieben bemerkenswerte Funde jedoch aus.
</p><p>1970 bis 1973 wurde unter Leitung des <a href="Arch%C3%A4ologe" class="mw-redirect" title="Archäologe">Archäologen</a> <a href="Konrad_Spindler" title="Konrad Spindler">Konrad Spindler</a>, der später durch die Erforschung des <a href="%C3%96tzi" title="Ötzi">Ötzi</a> zu Berühmtheit gelangen sollte, der gesamte Hügel und dessen unmittelbare Umgebung im Rahmen eines Projektes der <a href="Deutsche_Forschungsgemeinschaft" title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">Deutschen Forschungsgemeinschaft</a> freigelegt. Dabei konnten neben 126 <a href="Nachbestattung" title="Nachbestattung">Nachbestattungen</a> der <a href="Hallstattzeit" title="Hallstattzeit">Hallstattzeit</a> mit reichen Beigaben auch die fast fundleere Bohlenkammer der beraubten Zentralbestattung dokumentiert und geborgen werden. Eine 2024 publizierte Untersuchung gewann für den Magdalenenberg genomeweite Datensätze von 17 Individuen und ergänzte Strontium- und Sauerstoffisotopenwerte, um Mobilitätsmuster zu rekonstruieren.<sup id="cite_ref-NHB2024_2-2" class="reference"><a href="#cite_note-NHB2024-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Innerhalb der Nachbestattungen ließen sich mehrere biologische Verwandtschaften (3.–4. Grad) nachweisen (u. a. MBG001↔MBG013 sowie MBG002, MBG011, MBG012), deren Isotopensignaturen lokal zum Schwarzwald passen; zugleich unterscheiden sich Männer und Frauen nicht signifikant in den Mobilitätsindikatoren.<sup id="cite_ref-NHB2024_2-3" class="reference"><a href="#cite_note-NHB2024-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Lange Zeit umstritten waren die dendrochronologischen Daten aus der hölzernen Grabkammer, da sie potentiell einen wichtigen chronologischen Fixpunkt am Beginn der späten Hallstattzeit bieten.
</p><p>Im Juni 2011 veröffentlichte Allard Mees vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) in Mainz einen Aufsatz mit dem Titel „<i>Der Sternenhimmel vom Magdalenenberg</i>“,<sup id="cite_ref-Mees_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Mees-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Südkurier_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Südkurier-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wonach die Anordnung der Gräber um den Grabhügel ein frühkeltisches Kalenderwerk darstelle. Mit Hilfe einer speziellen Software der US-Raumfahrtbehörde <a href="NASA" title="NASA">NASA</a> habe der damalige Stand der Sternenbilder von der Winter- bis zur Sommersonnenwende nachgezeichnet werden können. Dadurch sei eine Datierung der gesamten Anlage auf 618 v. Chr. gelungen, was von der <a href="Dendrochronologie" title="Dendrochronologie">dendrochronologischen</a> Datierung der Hölzer der Grabkammer (616 v. Chr.) nur gering abweicht. Die 126 Gräber sind dieser Deutung zufolge nach nördlichen <a href="Sternbild" title="Sternbild">Sternbildern</a> und dem <a href="Mondzyklus" class="mw-redirect" title="Mondzyklus">Mondzyklus</a> angeordnet<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und nicht nach dem <a href="Sonnenzyklus" class="mw-redirect" title="Sonnenzyklus">Sonnenzyklus</a> wie <a href="Stonehenge" title="Stonehenge">Stonehenge</a>.<sup id="cite_ref-Südkurier_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-Südkurier-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Deutung der Anordnung der Nachbestattungen wurden auch angezweifelt. Kritisiert wurden sowohl die mangelnde Quellenkritik<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> als auch die angewandte Methodik.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Funde">Funde</h2></div>
<p>Aufgrund der Plünderung fanden sich in der Zentralgrabkammer nur wenige Reste eines vierrädrigen Wagens, eines Pferdezaumzeugs, die Knochen eines Schweins sowie die des Fürsten. Die Deutung weiterer Fragmente, darunter eines möglichen <a href="Bogen_(Waffe)" title="Bogen (Waffe)">Bogens</a>, ist unsicher. Sehr viel reichhaltiger war das Fundgut der ungeplünderten Nachbestattungen. Die am Platz häufigen südlich-transalpinen Artefakte korrelieren statistisch nicht mit isotopen- oder genetischen Hinweisen auf nicht-lokale Herkunft; Mobilität erscheint vielmehr individuell ausgeprägt und nicht unmittelbar aus der Beigabenzusammensetzung ableitbar.<sup id="cite_ref-NHB2024_2-4" class="reference"><a href="#cite_note-NHB2024-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gefunden wurden neben einfachen Schmuckstücken (wie <a href="Gagat" title="Gagat">Gagat</a>- und Bronzeblecharmreifen) zahlreiche <a href="Fibel_(Tracht)" class="mw-redirect" title="Fibel (Tracht)">Fibeln</a>, darunter eine sogenannte Drachen- oder Dragofibel aus dem heutigen Slowenien. Besondere Bedeutung hat auch das Bernstein-Collier, das auf mögliche Fernhandelsverbindungen in den Ostseeraum hinweist. Als außergewöhnlich sind auch einige <a href="Antennendolch" title="Antennendolch">Antennendolche</a> aus Bronze und Eisen zu bewerten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausstellung">Ausstellung</h2></div>
<p>Die Grabkammer (8 × 6,5 Meter), die <a href="Dendrochronologie" title="Dendrochronologie">dendrochronologisch</a> in das Jahr 616 v. Chr. datiert wird, ist der größte <a href="Hallstattzeit" title="Hallstattzeit">hallstattzeitliche</a> Holzfund in Mitteleuropa und kann heute im <a href="Franziskanermuseum_Villingen-Schwenningen" class="mw-redirect" title="Franziskanermuseum Villingen-Schwenningen">Franziskanermuseum</a> in <a href="Villingen-Schwenningen" title="Villingen-Schwenningen">Villingen</a> besichtigt werden. Zudem geben ca. 300 Exponate Einblicke in das Leben einer schriftlosen Kultur: Amulette und Kinderrasseln, Rasiermesser und Nagelschneider zeugen von der Kontinuität menschlicher Grundbedürfnisse. Den Besucher erwarten ebenfalls ein Hügelmodell und ein <a href="Diorama" title="Diorama">Diorama</a>, Originalfotos und -filme der beiden archäologischen Grabungen sowie eine Einführung in die am Magdalenenberg eingesetzten archäologischen Methoden wie beispielsweise <a href="Dendrochronologie" title="Dendrochronologie">Dendrochronologie</a> und <a href="Anthropologie" title="Anthropologie">Anthropologie</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aktuelle_Vermittlung">Aktuelle Vermittlung</h2></div>
<p>In dem in den frühen 1930er-Jahren entstandenen Stadtteil Südstadt im Stadtbezirk Villingen verläuft die <i>Magdalenenbergstraße</i>. Im September 2014 wurde der „Keltenpfad“ eröffnet, der das Franziskanermuseum mit dem Magdalenenberg verbindet. Ein neu angelegter Fußweg mit Informationstafeln ermöglicht eine Umrundung des Grabhügels. Auf der Hügelkuppe wurden einige der archäologisch dokumentierten Stangensetzungen rekonstruiert, außerdem wurde eine neue Sitzgelegenheit in Form eines handbearbeiteten Balkens auf einer Kiesfläche mit den Ausmaßen der Grabkammer geschaffen.<sup id="cite_ref-Schwarzwälder_Bote_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schwarzwälder_Bote-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Franziskanermuseum kann ein <a href="Erweiterte_Realit%C3%A4t" title="Erweiterte Realität">Augmented-Reality-Spiel</a> auf Tablets mit dem Titel <i>GeheimnisGräberei</i> gespielt werden, das eine fiktive Geschichte zum Magdalenenberg erzählt und Rekonstruktionshypothesen zur ehemaligen Grabausstattung vorstellt.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div style="clear:both;"></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Allard Mees: <i>Der Sternenhimmel vom Magdalenenberg. Das Fürstengrab bei Villingen-Schwenningen – ein Kalenderwerk der Hallstattzeit.</i> In: <i>Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums.</i> 54, 2007, ISSN 0076-2741, S. 217–264.</li>
<li><a href="Dirk_Krausse" title="Dirk Krausse">Dirk Krausse</a>, Marina Monz (Hrsg.): <i>Neue Forschungen zum Magdalenenberg</i> (= <i>Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg</i>; Band 77). Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, Esslingen 2017, ISBN 978-3-942227-31-5.</li>
<li><a href="Konrad_Spindler" title="Konrad Spindler">Konrad Spindler</a>: <i>Magdalenenberg I, Der hallstattzeitliche Fürstengrabhügel bei Villingen im Schwarzwald.</i> 1. Band, mit einem Vorwort von E. Sangmeister und Beiträgen von A. von den Driesch, G. Gallay, F. Schweingruber u. J. Fuchs. Neckar-Verlag, Villingen 1971, 82 Tafeln, 2 Faltbeilagen.</li>
<li>Konrad Spindler: <i>Magdalenenberg II, Der hallstattzeitliche Fürstengrabhügel bei Villingen im Schwarzwald.</i> 2. Band, mit einem Vorwort von W. Kimmig und unter Mitarbeit von G. Gallay u. W. Hübener. Neckar-Verlag, Villingen 1972, 72 Tafeln, 6 Faltbeilagen.</li>
<li>Konrad Spindler: <i>Magdalenenberg III, Der hallstattzeitliche Fürstengrabhügel bei Villingen im Schwarzwald.</i> 3. Band, mit einem Vorwort von H. Zürn, unter Mitarbeit von G. Gallay und mit einem Beitrag von R. Hauff. Neckar-Verlag, Villingen 1973, 98 Tafeln, 5 Faltbeilagen.</li>
<li>Konrad Spindler: <i>Magdalenenberg IV, Der hallstattzeitliche Fürstengrabhügel bei Villingen im Schwarzwald.</i> 4. Band. Neckar-Verlag, Villingen 1976, ISBN 3-7883-0817-6, 144 Tafeln, 1 Faltbeilage.</li>
<li>Konrad Spindler: <i>Magdalenenberg V, Der hallstattzeitliche Fürstengrabhügel bei Villingen im Schwarzwald.</i> 5. Band, mit Beiträgen von S. Boesken-Hartmann, W. Fritz, G. Gallay, Th. E. Haevernick, H.-J. Hundt, U. Körber-Grohne, I. Kühl, S. Müller, W. Paul, K. D. Pohl, P. Volk und O. Wilmanns. Neckar-Verlag, Villingen 1977, ISBN 3-7883-0818-4, 2 Faltbeilagen.</li>
<li>Konrad Spindler: <i>Magdalenenberg VI, Der hallstattzeitliche Fürstengrabhügel bei Villingen im Schwarzwald.</i> 6. Band, unter Mitarbeit von F. Schweingruber und mit Beiträgen von W. Fritz und O. Rochna. Neckar-Verlag, Villingen 1980, ISBN 3-7883-0819-2, 50 Tafeln, 17 Faltbeilagen.</li>
<li>Konrad Spindler: <i>Der Magdalenenberg bei Villingen, Ein Fürstengrabhügel des 6. vorchristlichen Jahrhunderts.</i> Mit Beiträgen von E. Hollstein und E. Neuffer, Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern in Baden-Württemberg, Band 5. Theiss-Verlag, Stuttgart / Aalen 1976, 2. Auflage 1999, ISBN 3-8062-1381-X, 1 Faltbeilage.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Magdalenenberg?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Magdalenenberg</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.franziskanermuseum.de/ausstellungen/kelten/fuerstengrab-magdalenenberg.html">Magdalenenberg-Ausstellung im Franziskanermuseum</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://idw-online.de/pages/de/news428157"><i>Ein frühkeltisches „Stonehenge“ im Schwarzwald entdeckt</i>.</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.krone.at/Wissen/NASA_loest_Raetsel_von_Schwarzwaelder_Stonehenge-Riesiger_Kalender-Story-268200"><i>NASA löst Rätsel von Schwarzwälder Stonehenge</i>.</a> Krone.At vom 16. Juni 2011, abgerufen am 17. Juli 2011</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Felix Müller: <i>Menschen und Heroen. Ahnenkult in der Frühgeschichte Europas</i>, de Gruyter, Berlin/Boston S. 223.</span>
</li>
<li id="cite_note-NHB2024-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-NHB2024_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-NHB2024_2-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-NHB2024_2-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-NHB2024_2-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-NHB2024_2-4">e</a></sup></span> <span class="reference-text">Joscha Gretzinger, Felicitas Schmitt, Angela Mötsch, Selina Carlhoff, Thiseas Christos Lamnidis, Yilei Huang, Harald Ringbauer, Corina Knipper, Michael Francken, Franziska Mandt, Leif Hansen, Cäcilia Freund, Cosimo Posth, Hannes Rathmann, Katerina Harvati, Günther Wieland, Lena Granehäll, Frank Maixner, Albert Zink, Wolfram Schier, Dirk Krausse, Johannes Krause, Stephan Schiffels: <cite style="font-style:italic">Evidence for dynastic succession among early Celtic elites in Central Europe</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Nature Human Behaviour</cite>. August 2024, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%222397-3374%22&key=cql">2397-3374</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1467–1480</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1038/s41562-024-01888-7">10.1038/s41562-024-01888-7</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nature.com/articles/s41562-024-01888-7">nature.com</a> [abgerufen am 9. August 2025]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Magdalenenberg&rft.atitle=Evidence+for+dynastic+succession+among+early+Celtic+elites+in+Central+Europe&rft.au=Joscha+Gretzinger%2C+Felicitas+Schmitt%2C+Angela+M%C3%B6tsch%2C+...&rft.date=2024-08&rft.doi=10.1038%2Fs41562-024-01888-7&rft.genre=journal&rft.issn=2397-3374&rft.jtitle=Nature+Human+Behaviour&rft.pages=1467-1480" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Graßmann, <i>„In mannigfacher Beziehung merkwürdig“ Die erste Ausgrabung des Magdalenenberges im Jahr 1890</i> In: Villingen im Wandel der Zeit, Jahrgang XXXIX / 2016, S. 109–116.</span>
</li>
<li id="cite_note-Mees-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Mees_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Allard Mees: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20130906143027/http://web.rgzm.de/578.html?&L=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=296&tx_ttnews%5BbackPid%5D=65&cHash=1436610dbf739803a36387708a44ba4f"><i>Der Sternenhimmel vom Magdalenenberg. Das Fürstengrab bei Villingen-Schwenningen – ein Kalenderwerk der Hallstattzeit</i>.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fweb.rgzm.de%2F578.html%3F%26L%3D1%26tx_ttnews%26%2391%3Btt_news%26%2393%3B%3D296%26tx_ttnews%26%2391%3BbackPid%26%2393%3B%3D65%26cHash%3D1436610dbf739803a36387708a44ba4f">Originals</a></span> vom 6. September 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://web.rgzm.de/578.html?&L=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=296&tx_ttnews%5BbackPid%5D=65&cHash=1436610dbf739803a36387708a44ba4f">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://web.rgzm.de/578.html?&L=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=296&tx_ttnews%5BbackPid%5D=65&cHash=1436610dbf739803a36387708a44ba4f">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/web.rgzm.de</span> web.rgzm.de, Sonderdruck aus dem Jahrbuch des Römisch-Germanisches Zentralmuseum 54 [Mainz 2007 (2011 erschienen)], S. 217–264</span>
</li>
<li id="cite_note-Südkurier-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Südkurier_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Südkurier_5-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/villingen-schwenningen/Die-Entraetselung-der-Kelten-Graeber;art372541,4948636"><i>Die Enträtselung der Kelten-Gräber</i>.</a> In: <i><a href="S%C3%BCdkurier" title="Südkurier">Südkurier</a></i>, 17. Juni 2011</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://idw-online.de/pages/de/image?id=144644&display_lang=de_DE">siehe Bild vom Informationsdienst Wissenschaft</a></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/159646/index.html"><i>Keltenkalender in XXL. Nasa-Technik entschlüsselt Grabhügelfunktion</i>.</a> <a href="3sat" title="3sat">3sat</a>, nano-Sendung vom 11. Januar 2012; <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=28771">Video</a> – abgerufen am 12. Januar 2012.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Marina Monz, <i>Die Sterne vom Himmel geholt. Ein quellenkritischer Kommentar zur Archäoastronomischen Deutung des Magdalenenbergs bei Villingen.</i> In: Dirk Krausse, Marina Monz (Hrsg.), Neue Forschungen zum Magdalenenberg (= Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg Band 77). Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, Esslingen 2017, ISBN 978-3-942227-31-5, S. 110–123.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfhard Schlosser, <i>Rezension zu: Allard Mees, Der Sternenhimmel vom Magdalenenberg. Das Fürstengrab bei Villingen-Schwenningen – ein Kalenderwerk der Hallstattzeit. Jahrbuch des RGZM 54, 2007, S. 217–264.</i> In: Jahresschrift für Mitteldeutsche Vorgeschichte 94, 2014, S. 569–573.</span>
</li>
<li id="cite_note-Schwarzwälder_Bote-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Schwarzwälder_Bote_10-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.villingen-schwenningen-tourismus-der-zukunft-bei-den-alten-kelten.3ef9c93b-7712-4279-a98e-0aa2be0f33e2.html"><i>Tourismus der Zukunft bei den alten Kelten</i>.</a> In: <i><a href="Schwarzw%C3%A4lder_Bote" title="Schwarzwälder Bote">Schwarzwälder Bote</a></i>, 15. Mai 2013</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Martina Zieglwalner: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.villingen-schwenningen-keltenpfad-macht-geschichte-lebendig.eaf59ff5-bff8-4a9b-a7ed-177a768acf50.html"><i>Keltenpfad macht Geschichte lebendig.</i></a> In: <i>Schwarzwald-Baar › Villingen-Schwenningen & Umgebung.</i> 5. September 2014. <i>Schwarzwälder Bote.</i> Auf Schwarzwaelder-Bote.de, abgerufen am 11. Juli 2022.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.franziskanermuseum.de/sammlung/kelten/geheimnisgraeberei-ein-augmented-reality-spiel.html">GeheimnisGräberei. Ein Augmented-Reality-Spiel</a>, abgerufen am 11. Oktober 2021</span>
</li>
</ol>
<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">48.0443</span><span class="longitude">8.4437</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:48.0443,8.4437"><span title="Breitengrad">48° 2′ 39,5″ <abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">8° 26′ 37,3″ <abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span>
</p>
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Normdaten (Geografikum): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4036929-8">4036929-8</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/238985925/">238985925</a></span> </div>
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Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-08-22" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Magdalenenberg&oldid=259094182">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
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